Edouard Manet


Von der Heydt-Museum Wuppertal

Tagesreise am 27. Oktober von Fischerhude nach Wuppertal und Tecklenburg zur Ausstellung Otto Modersohn – MÜNSTERLAND!


Edouard Manet

Zeit seines Lebens war Edouard Manet (1832-1882) ein Einzelgänger. Vielleicht macht gerade diese Unabhängigkeit seine Sicht auf die Kunst und die Phänomene der Welt so neu und interessant, dass uns seine – oft rätselhaften – Werke bis heute faszinieren. Das Von der Heydt-Museum Wuppertal unternimmt jetzt das Wagnis, das Werk dieses Außenseiters in einer umfassenden Ausstellung neuen Publikumsschichten zu eröffnen. Die Schau präsentiert das ganze Oeuvre, beginnend mit den ersten tastenden Versuchen als Schüler von Thomas Couture und endend mit den letzten so strahlenden Gartenbildern aus Rueil von 1882. Zeit seines Lebens erzeugte Edouard Manet mit seinen Bildern Skandale, sei es 1863 mit dem Dejeuner sur l’herbe, 1865 mit der Olympia, 1867 mit seinem Pavillon an der Place de I’Alma, wo er parallel zur Weltausstellung seine Gemälde vorstellte, sei es 1877 mit seiner Nana, die – wie viele Bilder Manets zuvor – von der Jury des Salon als Provokationen empfunden und zurückgewiesen wurde. Manets Kunst war immer umstritten. Er wollte weder mit der klassischen Historienmalerei noch mit dem Impressionismus etwas zu tun haben. So reichte er seine Werke regelmäßig zu den jährlich stattfindenden Salon-Ausstellungen ein, nur um dort immer wieder abgewiesen zu werden. Andererseits beteiligte er sich an keiner der acht Impressionisten-Ausstellungen, obwohl er mit einigen Protagonisten dieser Gruppe, darunter Monet, Degas und Renoir, befreundet war. Manets Verhältnis zur Gesellschaft im Frankreich des 19. Jahrhunderts steht im Zentrum der Ausstellung. Seine frappierenden Bildkompositionen waren wegweisend und machten ihn zu einem Künstler, der Bahnbrechendes für die Malerei geleistet hat und nachfolgende Künstlergenerationen bis heute inspiriert.


Ausstellung: Otto Modersohn – Münsterland! in Tecklenburg

Mit Anfang Zwanzig malte Otto Modersohn in Münsters Umgebung wunderbare kleine Landschaftsbilder. Sie zeigen parkähnlichen Baumgruppen, Hecken, Wiesen, Wasserläufe und Straßen, dazu in der Ferne das Dach eines Bauernhofs. Es sind alltägliche und schlichte Motive. Aber was für Stimmungen aus sanften Verläufen, farbigen Nuancen und atmosphärischem Licht zeigen diese Gemälde! In den Entstehungsjahren 1886-1889 überstiegen sie bei weitem den Realismus der Düsseldorfer Kunstprofessoren, bei denen Modersohn damals studierte.
Jedes Bild in der Ausstellung ist eine kleine Kostbarkeit, in der sich die neuesten Errungenschaften der französischen Freilichtmalerei mit einer tief empfundenen romantischen Stimmung verbinden. Wir sehen faszinierende Blicke ins Münsterland, wie es vor 130 Jahren aussah. Mit virtuosem Pinsel erfasste der junge Modersohn auch noch die kleinsten Details und verband sie zu einer einheitlichen räumlichen Bewegung. Diese innerlich erlebte Bewegung war ihm das Wichtigste: Bei mir muß das tiefe poetische Gefühl für die Natur alles überragen, um dessen willen ich male. (Tagebuch, 27. Januar 1889)



Abfahrt am 27.10. um 8 Uhr ab Modersohn-Museum Fischerhude.
12.30 Uhr 2 Führungen durch die Ausstellung.
14.30 Uhr nach Tecklenburg.
15.30 Uhr OMMT – Otto Modersohn – MÜNSTERLAND!
Zurück um 18.39 Uhr, Ankunft in Fischerhude um etwa 20 Uhr.
Reisekosten p.P. € 70,00


Allgemeine Bedingungen:

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Bitte ausdrucken, ausfüllen und per Fax oder Post an das Modersohn Museum Fischerhude senden

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Modersohn Museum Fischerhude
In der Bredenau 95, 28870 Fischerhude
Telefon 04293-328  · Fax 1435
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www.modersohn-museum.de

 

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