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Neue Ausstellung im OMMT

Mit etwas über zwanzig Jahren malte Otto Modersohn im Umkreis seiner Heimatstadt Münster faszinierende Landschaftsbilder. Etwa 30 von ihnen präsentiert ab dem 1. April das Otto-Modersohn-Museum Tecklenburg in seiner Ausstellung Otto Modersohn – Münsterland! Dazu kommen zahlreiche Zeichnungen, Aquarelle und Skizzen, die alle in den Jahren 1886-1889 entstanden sind.

Mit virtuosem Pinsel erfasste Modersohn auch noch die kleinsten Details des parkartigen Münsterlandes, wie es vor 130 Jahren aussah. Zugleich wird jedes Bild von einem großen Atem durchzogen. Eine sanfte Bewegung reicht von den Hecken und Wiesen über einen Wasserlauf oder eine Straße bis hin zu den Baumgruppen und einem Bauernhof in der Ferne.

Ein locker gemaltes atmosphärisches Licht macht die besondere Tages- und Jahreszeit spürbar. Bereits in jenen Jahren kannte Modersohn die neuesten Errungenschaften der französischen Freilichtmalerei. Der junge Student der Kunstakademie Düsseldorf verband die flimmernde Atmosphäre mit einem tief empfundenen romantischen Gefühl. Diese innerlich erlebte Bewegung war ihm das Wichtigste: „Bei mir muss das tiefe poetische Gefühl für die Natur alles überragen, um dessen willen ich male“, schrieb Otto Modersohn am 27. Januar 1889 in sein Tagebuch.


Am Freitag, 31.03.2017 ist das Museum aufgrund der Vorbereitungen zur neuen Ausstellung geschlossen.

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