Förderkreis

Förderkreis Otto Modersohn Museum Tecklenburg

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Tecklenburg ist eine stolze Stadt mit reicher Geschichte und einer selbstbewussten Bürgerschaft, deren Bildungsstand und Einkommen deutlich über dem Landesdurchschnitt liegen. Dem privaten Wohlstand jedoch steht öffentlicher Mangel gegenüber, der der Stadt kaum Spielraum für die sogenannten freiwilligen Aufgaben lässt, zu denen in Deutschland immer noch die Förderung von Kunst und Kultur zählt. Umso wichtiger wird es da, dass – wie schon im zünftig strukturierten Mittelalter oder in der frühen Neuzeit – die Bürgerinnen und Bürger selbst mit Hand anlegen an die Gestaltung ihres Gemeinwesens, was seit langem der Verein „Aktive Bürgerschaft“ in seinen Schriften eindrucksvoll dokumentiert.
In diesem Sinne hat es sich der Anfang Dezember 2014 gegründete Förderkreis Otto Modersohn Museum in Tecklenburg e.V. zur Aufgabe gemacht, die Ausstrahlung Tecklenburgs als Kulturstadt durch die Förderung des Werkes von Otto Modersohn zu stärken, dadurch den sanften Tourismus zu fördern und Tecklenburg in ein kreisweites Netz von Kulturstandorten – wie z.B. dem Kloster Bentlage mit seiner „Westfälischen Galerie“ – einzubinden. Zeitnah möchte der Förderkreis stark genug sein, den Betrieb des Museums rein ehrenamtlich zu organisieren, mittelfristig auch eine Teilzeitkraft für die Organisationsaufgaben einzustellen und langfristig vielleicht sogar die kunsthistorische Forschung über Otto Modersohn mit unterstützen zu können.

 

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Bürgerschaftliches Engagement
Von Regierungspräsident Dr. Jörg Twenhöven, dem langjährigen Oberbürgermeister der Stadt Münster, stammt der Satz: „Die Gesellschaft kann viel mehr, als der Staat bezahlen kann.“ Das beweist sich in den Bereichen Soziales, Sport und Kultur täglich wieder neu durch die Arbeit in Gemeinden und Vereinen. Neben der Wirtschaft, die primär unternimmt, was Erfolg verspricht, und dem Staat, der sich zunehmend auf seine Kernaufgaben zurückgeworfen sieht, setzt der sogenannte „Dritte Sektor“ des bürgerschaftlichen Engagements gerade da an, wo es einer aktiven Bürgerschaft um den Kitt der Gesellschaft geht: beim Gemeinsinn.
Sollten wir dann Hermann Willers’ Schlüsselbild nicht auch als Appell lesen? Ist der Schlüssel zum Erfolg dann nicht das Mittun? Müssen wir dann nicht, um die Tür zu Neuem zu öffnen, mehr als nur die Klinke in die Hand nehmen? Müssen wir nicht – ohne Furcht und Zagen – über die Schwelle treten, um uns und der Stadt neue Räume zu eröffnen? Räume, die im buchstäblichen Sinn der Kunst Otto Modersohns und der Feier seiner Kreativität dienen, im übertragenen Sinne aber auch der Vermittlung eines wichtigen Kapitels in der Geschichte des Tecklenburger Landes und nicht zuletzt auch dem Bürgerstolz auf diese Geschichte! Der Förderkreis Otto Modersohn Museum in Tecklenburg e.V. lädt alle Interessierten herzlich dazu ein, teilzunehmen an diesem ambitionierten Gemeinschaftsprojekt, für das er passionierte Aktive und engagierte Förderer sucht.
Haben Sie Interesse mitzuwirken?
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